Kartographische Visualisierungen

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Map of Migration Flow

Die Map of Migration Flow zeigt die Migrationsbewegungen der syrischen Zivilbevölkerung in die EU- und EFTA Staaten sowie in die umliegenden Nachbarstaaten seit Beginn des Bürgerkrieges bis 2018.

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Map of Conflict Data

Die Map of Conflict Data visualisiert Daten zu den kriegerischen Ereignissen auf syrischem Territorium von 2011 bis 2018. Aus der Karte kann die Anzahl der Todesopfer entnommen werden.

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Map of Migration Density

Die Map of Migration Density visualisiert Daten zu den aufgenommenen Flüchtlingen je 10.000 Einwohner für EU- und EFTA-Staaten sowie Anrainerstaaten von 2011 bis 2018.

Der Syrien-Konflikt - Die Hauptakteure und ihre Interessen

Das Assad-Regime

Die syrische Regierung, unter Präsident Bashar al-Assad, ist der zentrale Akteur des Syrienkrieges. Im Zuge des arabischen Frühlings brechen ab dem März 2011 auch in Syrien Demonstrationen aus, worauf die Regierung in Damaskus mit Gewalt antwortet. Aus diesen Protesten entwickelt sich wenig später der syrische Bürgerkrieg. Die Legitimität der Regierung wird dabei international unterschiedlich bewertet. Das liegt vor allem an den zahllosen Menschenrechtsverletzungen. Das grundlegende Ziel von Assad ist der Machterhalt und die Wiederherstellung der Kontrolle über ganz Syrien. Die wichtigsten militärischen Stützen des Regimes sind die reguläre Armee, freie Milizen sowie Russland. Weitere Verbündete sind schiitische Milizen aus dem Irak, Iran und Afghanistan.

Die Freie Syrische Armee (FSA)

Die Rebellen in Syrien sind mit der syrischen Regierung und mit den Kurden verfeindet. Die Milizen kämpfen an der Seite der Türkei, sind aber im Laufe des Konflikts immer mehr in den Hintergrund getreten. Zu den Rebellen zählt die Syrische Nationalkoalition. Die Freie Syrische Armee ist dabei das militärische Instrument der Nationalkoalition. Sie verfolgt mehrere Ziele. Dazu gehören u.a. die absolute nationale Souveränität und Unabhängigkeit Syriens, der Sturz des syrischen Regimes, die Auflösung der Sicherheitskräfte und die Bestrafung der Verantwortlichen für Verbrechen am syrischen Volk. Des Weiteren soll das Engagement für ein ziviles und demokratisches Syrien aufrechterhalten werden.

Der Iran

Der Iran ist der einzig konstante Partner Syriens im Nahen Osten. Seit dem Ausbruch des Krieges in Syrien ist das Assad-Regime zunehmend abhängig von iranischer Unterstützung. Syrien und der Iran beschränken sich auf drei gemeinsame Ziele: Eindämmung des amerikanischen Einfluss' im Nahen Osten, Schwächung Israels sowie die Einhegung der regionalen Machtansprüche des Iraks. Ein weiterer Vorteil für den Iran ist, dass Syrien eine Basis für die Hisbollah-Miliz ist. Das gute Verhältnis sichert den Einfluss im Libanon, in dem sowohl Hisbollah als auch syrische Geheimdienste politische Akteure sind. Des Weiteren findet in Syrien ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Iran und den Golfstaaten (insbesondere Saudi-Arabien) statt, weil diese wiederum sunnitische Milizen unterstützen. Folglich unterstützt der Iran die syrische Regierung mit Waffen, Geld sowie militärischer und geheimdienstlicher Expertise. Der Iran ist aus heutiger Sicht eine de facto-Ordnungsmacht in Syrien und hat sich eine Landachse vom Mittelmeer bis nach Teheran gesichert.

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Die kurdische Miliz YPG

Die Kurden sind die größte ethnische Minderheit in Syrien und etablierten nach 2011 ein autonomes Herrschaftsgebiet im Norden des Landes. Die Kurden stehen nicht auf der Seite Assads, sehen in ihm aber auch nicht den Hauptfeind. Denn in erster Linie ist das der IS, gefolgt von der Türkei. Durch den Rückzug der syrischen Armee haben die Kurden die volle Kontrolle über große Siedlungsgebiete im Norden Syriens erlangt und profitierten dadurch indirekt von der Schwächung des Regimes. US Soldaten unterstützen die Milizen am Boden, wobei die Kurden in Afrin mit Assad kooperieren, der wiederum mit den USA verfeindet ist. Im Osten des Landes bekämpfen sich wiederum die Kurden und die syrische Regierung gegenseitig.

Der Islamische Staat (IS)

Der „Islamische Staat“ ist eine sunnitisch-islamistische Terrormiliz, die versucht, im Irak und in Syrien einen eigenen Glaubenstaat in Form eines Kalifats zu errichten. Sie strebt nach der Ausweitung ihres Herrschaftsbereiches auf die ganze Welt. In dem vom IS beherrschten Gebiet hat dieser mittlerweile einen „de facto-Staat“ mit Verwaltung, Justizsystem und Militär aufgebaut. Die „Hauptstadt“ ist das syrische Ar-Raqqa. Die Miliz finanziert sich durch Aneignung von Geldreserven aus Staatsbanken in eroberten Gebieten, Raub, Erpressung, Ölschmuggel, Antikenschmuggel und Spenden aus dem (primär arabischen) Ausland.

Russland

Russland trat offiziell am 30.September 2015 in den Konflikt ein und ist militärisch der wichtigste Verbündete Assads. Russland ist bestrebt die Regierung zu stützen, um seine eigenen Interessen in Syrien und im Nahen Osten zu wahren. Dazu zählt u.a. die ungehinderte Beibehaltung der russischen Stützpunkte am Mittelmeer und die Marinebasis in Tartus, sowie die damit verbundene Wiedererlangung des Status einer Weltmacht, welche sich gegen die Interessen der USA und ihrer Verbündeten behaupten kann. Durch den Eintritt Russlands hat der Konflikt eine geopolitische Bedeutung bekommen. Jeder Versuch des Westens, im Uno-Sicherheitsrat gegen das brutale Vorgehen Assads eine Resolution einzubringen, blockierte Russland bisher mit einem Veto.

USA

Die USA hat sich anfänglich im syrischen Konflikt zurückgehalten. Die USA unterstützt diplomatisch und mutmaßlich auch logistisch und finanziell die demokratische Opposition, militärisch aber in erster Linie die Kurden. Vorranging geht es den USA aber um den Kampf gegen den IS. Der Standpunkt der amerikanischen Syrien-Politik wirft immer wieder Rätsel auf. Die USA und andere Anhänger der Anti IS Koalition haben theoretisch keine Berechtigung zu Militäroperationen in Syrien, jedoch hat die syrische Regierung bislang wenig dagegen unternommen.

Türkei

Die Türkei befindet sich in einem Netz von sich widersprechenden Interessen und Pflichten. Sie soll nach dem Willen Erdoğans Hegemonialmacht im Nahen Osten werden und beabsichtigt dazu den Sturz Assads. Andererseits ist die Türkei als Nato Mitglied eigentlich seinen westlichen Verbündeten verpflichtet, will aber wiederum mit aller Kraft autonome kurdische Territorien an ihren Grenzen verhindern, auch wenn das eine Stärkung des IS oder die Bekämpfung der eigenen Verbündeten fordert.

Chronik des Bürgerkriegs

Recherche von Geodaten und statistischen Daten

The Armed Conflict Location and Event Data Project (ACLED)

Das „The Armed Conflict Location and Event Data Project” (ACLED) ist ein unabhängiges, nicht-staatliches Projekt und erhebt Konfliktdaten, aus den Gebieten Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Die Daten werden von Forschern analysiert, visualisiert und auf der Homepage des ACLED publiziert. Der Zugang zu diesen Daten und Analysen ist frei zugänglich und umfasssen verschiedene Zeitperioden. Für das Gebiet Syriens sind Daten erst ab dem Jahr 2017 verfügbar. Als Quellen der ACLED-Daten werden unter anderem die LiveUMap und die SOHR (Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte) genannt.



OpenStreetMap (OSM)

OpenStreetMap (OSM) bietet als Plattform frei zugängliche Geodaten. Diese werden für die Visualisierungen benötigt u.a. administrative Grenzen der europäischen Länder und des Mittelmeerraums. Es gibt viele Möglichkeiten OSM-Daten herunterzuladen. Zum Beipsiel in Form verschiedener Tools oder direkt im Downloadbereich der OSM-Umgebung.




Statistisches Amt der Europäischen Union (Eurostat)

Das Eurostat ist nach eigener Aussage der führende Anbieter qualitativ hochwertiger Statistiken über Europa. Dabei erhebt Eurostat selbst keine Daten, sondern holt diese über die Statistikbehörden der Mitgliedsstaaten ein. Bei den Recherchen für das Projekt stellte sich heraus, dass das Eurostat der einzige Lieferant statistischer Daten auf europäischer Ebene ist. Die herausgegebenen Daten sind weitestgehend einheitlich, sodass eine vergleichbare Übersicht in tabellarischer Form entsteht.



Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist das Kompetenzzentrum für Asyl und Migration in Deutschland und die zuständige Registerbehörde für das Ausländerzentralregister (AZR). Für die Einsicht der Daten können nur öffentliche Einrichtungen einen Antrag stellen, wenn die Einsicht eine gewisse Eilbedürftigkeit hat und die Datenabfrage angemessen ist. Die öffentlich zugänglichen Daten, die vom BAMF zur Verfügung gestellt werden, können in Monats- oder Jahresberichten eingesehen und als PDF-Datei gespeichert werden. Die Berichte beziehen sich auf alle Länder, aus denen Asylanträge eingingen. Dies hat zur Folge, dass alle Berichte einzeln analysiert werden müssen.

United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR)

Die „United Nations High Commissioner for Refugees” (UNHCR) ist eine globale Organisation der UN (Vereinte Nationen), welche sich der Arbeit widmet, die Rechte der Flüchtlinge zu stärken. Die UNHCR bietet freizugängliche Daten zur Quantität von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Binnenvertriebenen. Das „Population Statistics“ Tool filtert die Verteilung eines spezifischen Populationstypen (z.B. Asylsuchende oder Flüchtlinge) im jeweiligen Jahr und im jeweiligen Land. Das „Resettlement Data Finder“ Tool zeigt hingegen die Anzahl, der durch das Resettlement-Programm verteilten Flüchtlinge. Ebenfalls wird angezeigt, wo Asyl beantragt wurde und wohin anschließend Flüchtlinge umgesiedelt wurden. Das „Operations Portal“ gibt einen Gesamtüberblick zur demographischen Verteilung der Flüchtlinge. Die Daten können als *.csv oder *.json heruntergeladen werden. Des Weiteren lassen sich die Daten auch über eine API beziehen.



Uppsala Conflict Data Program (UCDP)

Das „Uppsala Conflict Data Program” (UCDP) wird von der Universität von Uppsala in Zusammenarbeit mit dem Peace Research Institute Oslo geleitet. Es ist ein Projekt zur Sammlung von Daten über militärische Konflikte seit dem Jahr 1946. Auf der Internetseite des UCDP werden diese Daten visualisiert und zum Download bereitgestellt. Für das Projekt sind alle Daten, die seit 2011 in Syrien erhoben wurden, interessant. Für Syrien können laut Aussage des UCDP keine Daten herausgegeben werden, da die Zählungen zu ungenau sind und auf Grund mangelnder finanzieller Mittel die Daten nur eingeschränkt zur Verfügung gestellt werden können.


Analyse zur deutschen Berichterstattung im Syrienkonflikt

Insbesondere in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Krisen werden die Medien und ihre Berichterstattung kritisch betrachtet. Denn diese haben einen Bildungsauftrag und eine Informationspflicht gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. In den letzten Jahren wurden vermehrt Medien und Journalismus zur Berichterstattung im Syrienkonflikt kritisch diskutiert, da sie nach Auffassung von Publizisten und Lesern die Erwartungen nur genügend erfüllen. Die Studie untersucht die Berichterstattung zum syrischen Bürgerkrieg und zur damit verbundenen Flüchtlingsbewegung von Beginn des Bürgerkrieges im Jahr 2011 bis Ende 2018 in der deutschen Medienöffentlichkeit anhand bundesweiter Tageszeitungen, sowie deren Onlineplattformen, politischer Blogs und weiterer Online-Nachrichtenportale.

Worum geht es in der Analyse?

Mittels quantitativer Inhaltsanalyse der Artikel zu den Themen syrischer Bürgerkrieg und der damit verbundenen Flüchtlingsbewegung nach Deutschland wurden Berichterstattungsintensität, Anlässe, Akteure, Inhalte, Themen und Wertungen erfasst. Dies erlaubt Aussagen über deren Vielfalt, Ausgewogenheit, Neutralität und Tiefe. Es wurden sowohl journalistische Artikel in der deutschen Tagesberichterstattung, als auch Posts in politischen Blogs ausgewertet. Dabei wurde an der Chronik des Bürgerkriegs entlang gearbeitet und Artikel zu jedem Ereignis recherchiert. Die Auswertung beschränkt sich allein auf frei zugängliche Onlineportale, da zum Zeitpunkt der Studie der Beginn des Bürgerkriegs bereits mehrere Jahre zurückliegt und Onlinemedien es ermöglichen auf Archive zuzugreifen. Die nebenstehende Abbildung gibt einen Überblick über die erfassten Nachrichtenportale und ordnet sie anhand der Komplexität in ihrer Berichterstattung. Die Auswahl erfolgte bewusst anhand der Positionierung im politischen Rechts-Links-Spektrum und entlang der Vorgabe, dass Boulevardzeitung, Qualitätszeitungen und Allgemeinzeitungen vertreten sein sollten, um unterschiedliche Medientypen abzudecken. Die Nachrichtenportale, die nicht eingekreist sind, gehören zu den Nachrichtenquellen, die weniger geeignet erscheinen, da sie keine neutrale politische Haltung einnehmen. Die Quellenanzahl hing dabei von den Recherche-Ergebnissen ab und ob der Zugang zu den Artikeln kostenfrei ist. Es ist somit schwierig genau zu ermitteln wie viele Quellen repräsentativ für die gesamte Medienlandschaft notwendig sind. Nicht alle Nachrichtenportale berichten im gleichen Maße über die Ereignisse und können daher nicht gleichermaßen miteinbezogen werden. Umso schwieriger gestaltete es sich, genügend verschiedene Artikel zu einem Ereignis zu finden. Abschließend erreichen die bekanntesten Nachrichtenquellen eine höhere Lesergemeinschaft als die weniger bekannten Blogs.

Einschätzung

Die Zahl der Toten, welche in den Aufständen ums Leben kamen, weichen den Berichten zufolge nicht stark voneinander ab. Es zeigt sich, dass die Berichterstattung zu den Ausmaßen und Verursachern der Giftgasattacken sehr stark regierungsgeprägt und mehrheitlich meinungsorientiert bis wertend ist. Dabei werfen sich die Rebellen und die Regierungsmitglieder immer wieder gegenseitig den Einsatz von chemischen Waffen vor. Des Weiteren werden erheblich häufiger Aussagen dazu gemacht, dass das Regime für die Sarin- und Chlorgasattacken verantwortlich sei. Insgesamt wird somit ein negatives Bild über den syrischen Machthaber Baschar al-Assad vermittelt. Dadurch, dass häufig Oppositionelle befragt werden, bewirkt dies den Anschein, dass die Berichterstattung dadurch teilweise sehr einseitig verläuft. Die syrische Flüchtlingsbewegung wird in den deutschen Medien von zerstörten Stadtteilen, Verletzten und Bomben begleitet. Auch von Einzelschicksalen, betroffenen Kindern und Familien auf ihrem weiten Fluchtweg wird berichtet. Die Flüchtlingszahlen aus den Nachrichtenquellen unterscheiden sich nur in geringem Maße von den Statistiken der UNHCR. Jedoch werden in den Artikeln häufig keine Quellen genannt von wo die Zahlen bezogen werden. Die BILD-Zeitung hat Ende 2017 von 10.000 Flüchtlingen gesprochen, während in der UNHCR-Statistik von 11.706 Flüchtlingen die Rede ist. Auch bei der Gesamtzahl der Flüchtlinge gibt es Unterschiede. Wiederum berichtet die BILD-Zeitung von 11 Mio. Flüchtlingen. Das sind 2 Mio. weniger als die UNHCR-Statistik aussagt. Nicht in allen Fällen wurden konkrete Zahlen genannt. So berichtete beispielsweise die Süddeutsche Zeitung Anfang 2016 in einem Artikel von Hunderttausenden zu erwartenden Asylanträgen. Tatsächlich waren es im Jahr 2016 266.250 Neuanträge. Die Pauschalisierungen ziehen sich dabei durch die gesamte Berichterstattung.


Über das Projekt


Wer sind wir?

Willkommen auf unserer Seite. Wir sind eine Gruppe aus fünf Studierenden im Masterstudiengang Geoinformation mit dem Schwerpunkt angewandte Geoinformatik und Kartographie, der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Unsere Gruppe setzt sich zusammen aus Josefine Kottke, Tramy Vu, Max Schultrich, Kevin Pannenberg und Hoang Vu Tuyen (v. links nach rechts).



Worum geht es im Projekt?

Das Projekt ist ein studienbezogenes Projekt, das sich thematisch mit der Forschungsfrage „Inwieweit existieren Korrelationen zwischen der zunehmenden Intensität von Kriegshandlungen und der daraus folgenden Emigration aus Syrien?“ beschäftigt. Am Projekt wurde seit Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2019 bis zum Ende des Wintersemesters 2019/2020 gearbeitet. Das Ziel des Projekts ist es, interaktive Kartenanwendungen für das World Wide Web zu entwickeln, welche die Themenschwerpunkte Bürgerkrieg und Migration vereinigen und visualisieren. Im konkreten Anwendungsfall wurde ein sehr langwieriger und schwerwiegender Konflikt der jüngeren Geschichte bearbeitet, der syrische Bürgerkrieg. Jener forderte u.a. eine der größten humanitären und politischen Herausforderungen zu Tage, die europäische Flüchtlingskrise im Jahr 2015. Die Geovisualisierungen beinhalten drei interaktive, thematische Karten: die Map of Migration Flow, die Map of Conflict und die Map of Migration Density.